Cortisol (Kortisol, Hydrocortison)

Cortisol (Kortisol, Hydrocortison):

Ein Hormon, das in der Nebennierenrinde gebildet wird. Cortisol zählt zu den Stresshormonen. Löst u.a. gewebeabbauende Stoffwechselvorgänge aus und stellt auf diesem Weg Energie zur Verfügung. Cortisol wirkt somit katabol. Wirkt dämpfend auf das Immunsystem, hemmt entzündliche Prozesse. Hydrocortison wird in der Medizin gezielt u.a. gegen Entzündungen eingesetzt.

Die körpereigene Produktion von Cortisol hängt von der Tageszeit ab und erfolgt in Schüben (pulsatil). Cortisol wird weiters verstärkt als Reaktion auf körperliche Belastung und bei psychischem Stress gebildet. Cortisol beeinflusst den Fettstoffwechsel, begünstigt den Abbau von Muskelgewebe und erhöht die Infektionsanfälligkeit. Ein zu starkes Ansteigen des Cortisolspiegels wird daher etwa von Leistungssportlern im Training möglichst vermieden. Erreicht wird das u.a. durch eine Begrenzung der Trainingsdauer. Auch verschiedene Nahrungsergänzungen werden eingesetzt, um den Cortisolspiegel nicht zu hoch ansteigen zu lassen und die Stressbelastung zu verringern.

 

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