Hypertrophie

Hypertrophie:

Größenzunahme von Organen oder Gewebe durch Zellvergrößerung. Die Hypertrophie ist eine Folge von gesteigerter Syntheseleistung der Zellen (Hypertrophia: „Überernährung"). Dadurch nimmt das Zellvolumen zu, die Anzahl der Zellen bleibt jedoch gleich. Die Hypertrophie ist weitgehend reversibel, bildet sich also nach Wegfall des Auslösers (Stimulus) wieder zurück. Von Hypertrophie zu unterscheiden ist die Hyperplasie, die eine Vergrößerung des Gewebes oder eines Organs durch vermehrte Zellteilung bezeichnet. Im Fall der Hyperplasie nimmt also die Anzahl der Zellen zu. Im Zusammenhang mit Sport bzw. Krafttraining wird unter Hypertrophie typischerweise die sogenannte Aktivitätshypertrophie verstanden, d.h. eine gezielte Belastung eines Muskels führt zu einer Anpassungsreaktion, nämlich dem Wachstum des Muskels. Für viele ist dabei erstaunlich, dass auch ein sehr stark entwickelter Muskel nicht aus mehr Muskelzellen besteht als ebendieser Muskel im untrainierten Zustand. Der Unterschied liegt vor allem in der Größe der Muskelzellen.

 

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