10 Regeln der DGE zur gesunden ErnährungQuelle: DGE.de


Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat ihre Empfehlungen überarbeitet und in Form von 10 Regeln für eine gesunde Ernährung präsentiert. Wir zeigen kurz die Neuerungen in den Ernährungsregeln und auch was beim Alten blieb. Mit Download-Link zum Ernährungsposter der DGE.

Bisherige Regeln zum Teil veraltet

Die Ernährungsregeln der Deutsche Gesellschaft für Ernährung, kurz DGE, sind in Fachkreisen wohlbekannt und dienen schon lange als Basis für so manche vermeintlich unanzweifelbare Ernährungsempfehlung. Allerdings waren eben diese Ernährungsregeln seit geraumer Zeit in der Kritik, da manche Grundprinzipien nicht mehr haltbar scheinen. So ist etwa die Empfehlung, den Großteil der Kalorien aus Kohlehydraten in Form von Getreide und Kartoffeln zu beziehen, schon lange kritisert worden. Neue Erkenntnisse etwa zu Low-Carb Ernährungsformen, glutenfreier Ernährung oder auch zur fettlastigen Keto-Diät lassen solche Empfehlungen nicht mehr zeitgemäß erscheinen.

Überarbeitung der Regeln

Die DGE hat sich daher entschlossen, ihre Ernährungsempfehlungen zu überarbeiten. Abgerückt ist man z.B. von der strikten Empfehlung, bei tierischem Fett zu sparen. Offenbar wurde die Einschätzung, dass gesättigte Fettsäuren schlecht für das Herz-Kreislaufsystem seien, relativiert. Gewarnt wird aber nach wie vor (zu Recht, wie wir meinen) vor der hohen Energiedichte von Lebensmitteln mit "versteckten" Fetten. Solche Lebensmittel sind z.B. Wurst, manche Gebäcksorten, Fastfood. Hier verstecken sich oft große Kalorienmengen, ohne dass es den Konsumenten bewusst ist.

Weiter bestehen bleibt die Empfehlung, bei Fleisch zu sparen und den Großteil der Kalorien aus pflanzlichen Quellen zu beziehen. Hier ist die DGE aktuellen Trends wie Caveman-Diät et al. nicht gefolgt. Die DGE empfiehlt einen wöchentlichen Fleischkonsum von höchstens 600 Gramm. Als vorteilhaft werden neben der Bedeutung von Fleisch als Eiweißquelle der Gehalt an Selen, Eisen und Zink erwähnt.

Fachleute kritiseren allerdings bereits, dass man die Bedeutung von hochwertigem Eiweiß (und damit von Fleisch) für den menschlichen Organismus immer noch zu wenig betont. Die Empfehlung, nach wie vor nur recht wenig Fleisch zu essen, wird kritisert. Die Obergrenze von 600 Gramm pro Woche wird von manchen Ernährungsmedizinern als deutlich zu niedrig angesehen.

Die DGE betont aber auch die Bedeutung von Bewegung (mind. 30 Minuten täglich) und empfiehlt, sich für das Essen generell Zeit zu nehmen. Weiters wird empfohlen ausreichend zu trinken, bevorzugt Wasser.

Generell scheint die DGE in der Überarbeitung ihrer Ernährungsregeln etwas von starren Mengenvorgaben abgerückt zu sein. Die neuen Empfehlungen sind eher prinzipienbasiert.

Wir haben die Ernährungsempfehlungen der DGE für Sie in einem Video zusammengefasst. Weiter unten im Artikel finden Sie den Downloadlink für das Poster der DGE.
 

 

Die 10 Regeln für eine gesunde Ernährung

Die DGE fasst ihre Empfehlungen in 10 Regeln zusammen:

  1. Lebensmittelvielfalt genießen
  2. Gemüse und Obst – nimm „5 am Tag“
  3. Vollkorn wählen
  4. Mit tierischen Lebensmitteln die Auswahl ergänzen
  5. Gesundheitsfördernde Fette nutzen
  6. Zucker und Salz einsparen
  7. Am besten Wasser trinken
  8. Schonend zubereiten
  9. Achtsam essen und genießen
  10. Auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben

Ergänzende Erklärungen zu den einzelnen Regeln gibt es hier: http://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/10-regeln-der-dge/
Die 10 Regeln der DGE können Sie auch als praktisches Poster mit Erklärungen im pdf-Format herunterladen:
https://www.dge.de/fileadmin/public/doc/fm/10-Regeln-der-DGE.pdf

 

CORENBERG® - Supplement Essentials ist ein österreichisches Unternehmen und liefert exklusive Nahrungsergänzungen für einen aktiven, leistungsfähigen Lebensstil. Versand EU-weit und in die Schweiz. Einfach und sicher in unserem Onlineshop bestellen.

 

Weitere Informationen zu CORENBERG Produkten

 
 

Ähnliche Artikel im CORENBERG Gesundheitsblog:

Rasch UND nachhaltig abnehmen - geht das?

Fettmetabolismus und glykämischer Index

Nachhaltig Abnehmen in 4 Wochen Teil 1: Grundlagen