Piperin (Piper nigrum) Informationen

Schwarzer Pfeffer (Piper nigrum)

Wir haben auf dieser Seite die wichtigsten Informationen zur Verwendung von Piperin sowie zum aktuellen Wissensstand zusammengefasst. Am Ende der Seite finden Sie eine Auflistung der in diesem Artikel zitierten wissenschaftlichen Publikationen zu Piperin.

Piper nigrum (Schwarzer Pfeffer) ist vor allem als Gewürz bekannt. Für die Schärfe der Pfefferfrucht ist hauptsächlich das Alkoloid Piperin verantwortlich.

Piperin besitzt die Fähigkeit, die Aufnahme vieler pflanzlicher Wirkstoffe durch den menschlichen Organismus zu verbessern. Es kann daher gezielt in Phytopräparaten verwendet werden, um deren Wirksamkeit zu steigern.

Botanik, Vorkommen und Merkmale

Der echte Pfeffer (Piper nigrum) ist eine Pflanze aus der Familie der Pfeffergewächse (Piperaceae). Ursprünglich in Indien heimisch hat sich die Pfefferplanze als Nutzpflanze in ganz Südost-Asien verbreitet. Die Kletterpflanze wächst wild an Bäumen empor und erreicht eine Höhe von etwa zehn Metern.

Üblich sind Plantagen mit gemischtem Anbau von Tee- und Pfefferpflanzen. Kultiviert wird die Pflanze vorwiegend an Holzpfählen. Die Hauptanbaugebiete liegen heute in Vietnam, Indonesien, Indien und Malaysia. Auch in Brasilien existiert eine bedeutende Produktion.

Verwendete Pflanzenteile und Gewinnung

Verwendet werden die wenige Millimeter großen Früchte der Pflanze, die etwa neun Monate nach der Bestäubung geerntet werden können. In Nahrungsergänzungen findet das aus den Früchten isolierte Alkaloid Piperin Verwendung, das in schwarzem Pfeffer zu etwa 5-7% enthalten ist.

Wirkstoffe und Wirkmechanismen

Extrakte aus schwarzem Pfeffer mit hohem Gehalt an Piperin verbessern die Verfügbarkeit vieler pharmakologisch aktiver Substanzen und Pflanzenpräparate für den menschlichen Organismus. Diese erhöhte Bioverfügbarkeit war immer wieder Gegenstand von Untersuchungen [1-3]. Hauptverantwortlich für die verbesserte Wirkung dürften demnach die Beschleunigung der Aufnahme im Intestinaltrakt sowie ein verlangsamter Abbau der Wirkstoffe sein.

Anwendungen und Hauptnutzen

Piperin aus schwarzem Pfeffer wird in Nahrungsergänzungsmitteln für eine verbesserte Aufnahme und eine Steigerung der Wirksamkeit eingesetzt. Der Effekt wird duch die Kombination von Piperin mit bestimmten Vitaminen noch verstärkt.

 

Referenzen:

[1] Srinivasan K.
Black pepper and its pungent principle-piperine: a review of diverse physiological effects.
Crit Rev Food Sci Nutr. 2007;47(8):735-48.

[2] Atal CK, Zutshi U, Rao PG.
Scientific evidence on the role of Ayurvedic herbals on bioavailability of drugs.
J Ethnopharmacol. 1981 Sep;4(2):229-32.

[3] Atal CK, Dubey RK, Singh J.
Biochemical basis of enhanced drug bioavailability by piperine: evidence that piperine is a potent inhibitor of drug metabolism.
J Pharmacol Exp Ther. 1985 Jan;232(1):258-62.

 

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