Phosphatidylserin (PS): Dosierung, Wirkung, Nebenwirkungen

Phosphatidylserin Strukturformel
Phosphatidylserin für wachen Geist und Konzentration

Wir gehen auf die Verwendung und Wirkung von Phosphatidylserin ein. Es ist ein natürliches Phospholipid und spielt eine wichtige Rolle in Zellmembranen. Durch seine Funktion bei der Reizübertragung zwischen Nervenzellen ist Phosphatidylserin unter anderem für Denkprozesse und Gedächtnisfunktionen wichtig. Es steht außerdem in Zusammenhang mit Stresstoleranz und der Reduktion von Stresshormonen.

Phosphatidylserin (PS) wird als Nahrungsergänzung angeboten. Worin unterscheiden sich die angebotenen Produkte und worauf ist bei der Anwendung und Dosierung von Phosphatidylserin zu achten?

Phosphatidylserin: Wichtig für Konzentration und Gedächtnis

Phosphatidylserin ist ein wichtiger Bestandteil in den Zellmembranen des menschlichen Körpers. Es kommt in besonders hohen Mengen im Gehirn vor. Dort spielt es eine wichtige Rolle bei der Reizübertragung zwischen Nervenzellen. Bei einem Mangel an Phosphatidylserin kann es zu Konzentrationsstörungen, Gedächtnisproblemen und zu depressiver Verstimmung kommen.

Die gezielte Einnahme von Phosphatidylserin wirkt einem Mangel entgegen und unterstützt die Konzentrationsfähigkeit und das Gedächtnis.

Phosphatidylserin fördert zudem die emotionale Ausgeglichenheit und kann eine wertvolle Hilfe bei depressiver Verstimmung sein.

Die Wirkung: Phosphatidylserin kann Stress reduzieren und Cortisol senken

Eine weitere wichtige Funktion von Phosphatidylserin betrifft die Stresstoleranz. Studien haben gezeigt, dass die Einnahme von Phosphatidylserin die Belastbarkeit erhöhen kann. Das Stressempfinden wird reduziert. Zusätzlich wird die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol verringert.

Neben den rein mentalen Effekten bewirkt Phosphatidylserin auch eine erhöhte Toleranz bei körperlicher Belastung, etwa bei gezieltem Krafttraining. Durch die Einnahme von Phosphatidylserin konnte in Untersuchungen die Erholungszeit verringert und die Regeneration nach schweren (Trainings-) Belastungen verbessert werden. Durch die verringerte Ausschüttung von Cortisol wird der Muskelaufbau zusätzlich begünstigt.

Verschiedene Konzentrationen

Phosphatidylserin für Nahrungsergänzungen wird heute nahezu ausschließlich aus Soja hergestellt. Das Endprodukt weist je nach genauem Herstellungsprozess einen unterschiedlichen Reingehalt an Phosphatidylserin auf. Deshalb wird von seriösen Anbietern von Nahrungsergänzungsmitteln in aller Regel der Prozentsatz an Reinsubstanz im eingesetzten Phosphatidylserin angegeben. Die Werte reichen von 20% PS in einfachen Produkten über typische 40% Phosphatidylserin bis hin zu 60% Phosphatidylserin in besonders hochwertigen Präparaten.

Beim Vergleich unterschiedlicher Produkte und ihrer Dosierungen ist der jeweilige Reingehalt an Phosphatidylserin zu berücksichtigen.

Dosierung von Phosphatidylserin

Typische Dosisempfehlungen für Phosphatidylserin reichen von täglich 300 mg für einfache Qualitäten (20%), 100 mg bis 200 mg täglich für 40%-iges PS bis zu rund 100 mg täglich bei PS mit 60% Reingehalt. Zusammengefasst:

Dosisempfehlungen Phophatidylserin:

  • 300 mg täglich bei 20%-igem Phosphatidylserin
  • 100 mg bis 200 mg täglich bei 40%-igem Phosphatidylserin
  • rund 100 mg täglich bei 60%-igem Phosphatidylserin

Diese Angaben sind als grobe Empfehlung zu sehen, da die optimale Dosis immer auch individuell verschieden sein kann und zusätzlich von Faktoren wie dem Körpergewicht abhängt. Bei überdurchschnittlichem Körpergewicht kann daher die Dosis entsprechend angepasst werden.

Wichtig für die optimale Wirkung von Phosphatidylserin ist die Einnahme über einen längeren Zeitraum. Die positiven Effekte für Gedächtnis und Konzentration machen sich zwar recht rasch bemerkbar, kommen aber nach einigen Wochen der Einnahme voll zum Tragen.

Die Einnahme zur Verringerung der Ausschüttung von Cortisol nach schwerem körperlichem Training kann auch gezielt an Trainingstagen erfolgen. Hier konnte in Studien ein direkter Zusammenhang zwischen der Einnahme von Phosphatidylserin und reduzierten Cortisolwerten nachgewiesen werden.

Nebenwirkungen von Phosphatidylserin

Phosphatidylserin (PS) ist ein überaus sicheres Nahrungsergänzungsmittel, das in zahlreichen Studien eingehend untersucht wurde. In keiner der Studien wurden Nebenwirkungen von Phosphatidylserin festgestellt. Nur bei sehr hohen Dosierungen wurde mitunter von leichter Übelkeit berichtet. Dieser Effekt kann durch die Einnahme zu einer Mahlzeit vermieden werden. Idealerweise wird Phosphatidylserin am Morgen eingenommen, da es anregend und aktivierend wirkt. Bei der Einnahme vor dem Zubettgehen kann das Einschlafen erschwert sein.

Fazit

Phosphatidylserin ist ein sicheres Nahrungsergänzungsmittel und unterstützt Gedächtnis und Konzentration. Die Stresstoleranz wird verbessert, die Produktion des Stresshormons Cortisol wird reduziert. Bei Einhaltung der üblichen Dosisempfehlungen sind keine Nebenwirkungen von Phosphatidylserin bekannt.

Weitere Informationen über Studien zu Phosphatidylserin finden Sie hier: Phosphatidylserin: Hintergrund, Wirkung, Studien

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English version of this article: Phosphatidylserine (PS): Dosage, Effect, Side Effects

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