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Phosphatidylserin gegen Übertraining

Phosphatidylserin als Nahrungsergänzung
Phosphatidylserin gegen überhöhte Cortisol-Werte

Intensiv Trainierende sehen sich häufig mit dem Phänomen des Übertrainings konfrontiert. Den hohen Belastungen steht dann keine ausreichende Regeneration mehr gegenüber. Die mit dem Training angestrebte Leistungssteigerung bleibt aus. In schweren Fällen von Übertraining kommt es sogar zu deutlichen Rückschritten in der Leistung und zum Verlust von Muskelmasse.

Das Stresshormon Cortisol spielt in den mit Übertraining verbundenen Prozessen eine wichtige Rolle. Unter anderem fördert es den Abbau von Muskelmasse und hemmt den Abbau von Fett. Cortisol wird vermehrt bei sehr langen und schweren Trainingseinheiten ausgeschüttet.

Für den leistungssteigernden Erfolg des Trainings und für die Regeneration mitentscheidend ist unter anderem das Verhältnis von freiem Testosteron zu Cortisol im Körper. Ein im Journal of the International Society of Sports Nutrition (JISSN) erschienener Artikel untersucht die Auswirkung von Supplementierung mit Phosphatidylserin (PS) auf das Verhältnis von Cortisol zu Testosteron, Lactat und Wachstumshormonen vor, während und nach körperlichem Training:

The effects of phosphatidylserine on endocrine response to moderate intensity exercise
Michael A Starks, Stacy L Starks, Michael Kingsley, Martin Purpura and Ralf Jäger
Journal of the International Society of Sports Nutrition 2008, 5:11
http://www.jissn.com/content/5/1/11

Deutlicher Einfluss von Phosphatidylserin auf Cortisol

Die placebokontrollierte Studie an immerhin 10 männlichen Testpersonen kommt zu durchaus interessanten Ergebnissen: Aus den Untersuchungen schließen die Autoren, dass die Supplementierung mit Phosphatidylserin das Verhältnis von Testosteron zu Cortisol deutlich verbessert (184±5% verglichen mit der Kontrollgruppe). Die Spiegel von Lactat und Wachstumshormonen im Serum wurden durch die Einnahme von Phosphatidylserin nicht beeinflusst.

Nicht ersichtlich ist im vorliegenden Artikel die Konzentration des verwendeten Phosphatidylserin. Handelsübliche Produkte weisen meist einen Gehalt von nur 20% bis 40% an reinem Phosphatidylserin auf. Die angegebene tägliche Menge von 600 mg Phosphatidylserin als Supplement dürfte deshalb nur einer Dosis von 120 mg bis 240 mg an reinem Phosphatidylserin entsprechen.

Supplementierung mit Phosphatidylserin: Wirksam gegen die Folgen von Übertraining

Die Studie kommt zum Schluss, dass Phosphatidylserin ein effizientes Supplement gegen die negativen Folgen von Übertraining darstellt. Physiologische Abbauprozesse durch zu hohes Trainingsvolumen können gemildert werden. Die Einnahme von Phosphatidylserin fördert einen für Athleten vorteilhaften hormonellen Status und verhindert ein zu starkes Ansteigen des Cortisol-Spiegels im Training.

Die Publikation ist unter dem angegebenen Link im Volltext einsehbar. Besonders sei hier auf die umfangreiche Referenzliste hingewiesen. Sie bietet einen Überblick zum aktuellen wissenschaftlichen Diskussionsstand über den Einsatz von Phosphatidylserin im sportlichen Training.

Informationen zum Einsatz von Phosphatidylserin zur Steigerung von Konzentration und Merkfähigkeit finden Sie auf unserer Seite mit zusätzlichen Detailinformationen zu Phosphatidylserin.

 

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